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Hornhaut-verkrümmung: Symptome, Ursachen und Korrektur

Hornhaut-verkrümmung: Symptome, Ursachen und Korrektur
Hornhaut-verkrümmung: Symptome, Ursachen und Korrektur
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Du siehst eigentlich ganz gut, hast aber trotzdem das Gefühl, dass das Bild nie richtig scharf wird? Verschwommene Buchstaben, verzerrte Lichter, Kopfschmerzen am Abend?
Dahinter kann eine Hornhautverkrümmung stecken, eine sehr verbreitete und gut korrigierbare Fehlsichtigkeit. Wir erklären Dir, was das genau ist, woher sie kommt und was wir dagegen tun können.

 

Was ist eine Hornhautverkrümmung?

Eine ideale Hornhaut ist gleichmäßig rund gewölbt, ähnlich wie ein Fußball. Bei einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ist sie in einer Richtung stärker gekrümmt als in der anderen, eher wie ein Rugbyball. Dadurch wird das Licht in verschiedenen Richtungen unterschiedlich stark gebrochen und trifft nicht in einem einzigen Punkt auf der Netzhaut zusammen. Das Bild wird unscharf und verzerrt, und zwar in der Nähe genauso wie in der Ferne. Eine passende Brille oder Kontaktlinse bringt das Licht wieder in einen Punkt zusammen.

Hornhautverkrümmung einfach erklärt@1x-2-1

Ganz ohne Hornhautverkrümmung ist übrigens kaum jemand: Eine leichte Ausprägung bis etwa 0,5 Dioptrien gilt als normal und wird vom Gehirn meist unbemerkt ausgeglichen.

 

Ist eine Hornhautverkrümmung schlimm?

Kurz gesagt: Nein. Eine Hornhautverkrümmung ist keine Krankheit, sondern eine Fehlsichtigkeit, die sich gut mit Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen lässt. In den meisten Fällen ist sie angeboren, harmlos und bleibt im Erwachsenenalter weitgehend konstant.

Außerdem ist sie sehr verbreitet: Laut einer großen Studie der Universitätsmedizin Mainz hat etwa jeder dritte Erwachsene zwischen 35 und 74 Jahren eine Hornhautverkrümmung von mehr als 0,5 Dioptrien. Eine stärkere Verkrümmung von mehr als einer Dioptrie haben rund 13 Prozent. Leichte Formen bleiben sogar oft unbemerkt.

Im Blick behalten solltest Du trotzdem ein paar Dinge:

  • Unkorrigiert kann sie den Alltag belasten: Kopfschmerzen, schnell müde Augen und verschwommenes Sehen gehören zu den typischen Folgen.

  • Bei Kindern ist eine frühe Korrektur wichtig, damit sich die Sehentwicklung gut entfalten kann.

  • Sonderfälle gehören in augenärztliche Hände: Dazu zählen eine unregelmäßige Hornhautverkrümmung oder Hornhauterkrankungen wie der Keratokonus. Wird das Bild trotz passender Brille nicht mehr scharf oder verändert sich Dein Sehen auffällig schnell, lass es abklären.

 

Woran erkennst Du eine Hornhautverkrümmung?

Bei einer leichten Hornhautverkrümmung merkst Du oft gar nichts. Ist sie stärker ausgeprägt, können diese Anzeichen auftreten:

  • Unscharfes oder verzerrtes Sehen in der Nähe und in der Ferne

  • Verzerrte Lichter und erhöhte Blendempfindlichkeit

  • Kopfschmerzen

  • Schnell ermüdende, angestrengte oder brennende Augen

Ab etwa 0,75 bis 1 Dioptrie macht sich die Verkrümmung meist bemerkbar. Wichtig zu wissen: Bildschirmarbeit verursacht keine Hornhautverkrümmung, sie macht die Beschwerden nur deutlicher spürbar.

Eine normale (reguläre) Hornhautverkrümmung wird bei der Sehstärkenbestimmung, also beim Sehtest, festgestellt. Im Brillenpass findest Du sie unter CYL (Zylinder): Dieser Wert gibt in Dioptrien an, wie stark die Verkrümmung ist. Je höher der Betrag, desto ausgeprägter ist sie. Die Achse beschreibt zusätzlich die Richtung, in der die Hornhaut stärker gekrümmt ist.

Eine Hornhautverkrümmung ist weit verbreitet und mit Brille oder Kontaktlinsen gut zu korrigieren. Lass Deine Augen einfach bei einem Sehtest in einer ROTTLER-Filiale checken, wir beraten Dich gerne.

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Woher kommt die Hornhautverkrümmung?

In den meisten Fällen ist sie angeboren und verändert sich im Erwachsenenalter nicht oder nur minimal. Seltener entsteht sie erst im Laufe des Lebens, zum Beispiel durch Verletzungen, Narben nach einer Hornhautentzündung oder Hornhauterkrankung.

Zwei Dinge sind dabei gut zu wissen: Eine Hornhautverkrümmung verschwindet nicht von selbst, und sie lässt sich auch nicht mit Augenübungen wegtrainieren, denn ihre Ursache liegt in der Form der Hornhaut und nicht in der Augenmuskulatur. Dafür lässt sie sich sehr gut korrigieren.

Auch bei Kindern kommt eine Hornhautverkrümmung vor, oft ohne dass sie selbst etwas bemerken. Eine frühe Korrektur ist wichtig: Sieht ein Auge dauerhaft unscharf, kann sich eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) entwickeln. Ein Sehtest, zum Beispiel nach dem Schulanfang, schafft hier Klarheit.

 

Wie wird diese Fehlsichtigkeit korrigiert?

Je nach Art und Stärke gibt es mehrere Möglichkeiten:

Brille mit Zylindergläsern: Spezielle torische Gläser gleichen die ungleichmäßige Brechkraft der Hornhaut aus. Die Brille ist die bewährteste und häufigste Methode, gerade bei regulärer Hornhautverkrümmung. Bei einer unregelmäßigen (irregulären) Hornhautverkrümmung reicht eine Standardbrille oft nicht aus. Hier kommen meist formstabile Kontaktlinsen infrage, die Abklärung gehört in augenärztliche Hände.

Torische Kontaktlinsen: Sie sind speziell für Hornhautverkrümmung geformt. Weiche torische Linsen eignen sich für leichte bis mittlere Ausprägungen, formstabile Linsen werden häufig bei stärkerem oder unregelmäßigem Astigmatismus eingesetzt. Da torische Linsen genauer angepasst werden müssen als normale Linsen, lohnt sich eine professionelle Erstanpassung. Gerne beraten wir Dich dazu vor Ort in einer ROTTLER-Filiale in Deiner Nähe!

Laser oder Linsenimplantation: Eine dauerhafte Korrektur ist unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen möglich. Ob das für Dich infrage kommt, klärt Dein Augenarzt.

Fazit

Eine Hornhautverkrümmung ist weit verbreitet und meist harmlos, kann aber zu unscharfem Sehen, Kopfschmerzen und müden Augen führen. Mit der passenden Brille oder Kontaktlinse lässt sie sich gut ausgleichen, bei Kindern ist eine frühe Korrektur besonders wichtig.

Erkennst Du Dich in den Anzeichen wieder? Dann lass Deine Augen einfach bei einem Sehtest in einer ROTTLER-Filiale checken. Wir beraten Dich gerne.

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